Bulldogs-Verteidiger Ramón Schnetzer und die Stürmer Sam Antonitsch sowie Simeon Schwinger vertreten den Vorarlberger ICE-Klub beim Camp der Nationalmannschaft.

„Die Nationalmannschaft ist immer eine Ehre. Ich freue mich darauf“, übt sich Ramón Schnetzer nicht in den üblichen Durchhalteparolen für den Eishockey-Zuschlag nach dem Saisonende. Grund zur Freude hat das österreichische Eishockey-Lager auch. Nach mehr als einem Jahr Unterbrechung kehrt die Nationalmannschaft der Herren am Montag in Wien auf das Eis zurück. Ein Trainingscamp mit anschließenden Spielen gegen Ungarn und Belarus warten auf die Cracks – darunter drei von den Dornbirn Bulldogs. „Natürlich ist es hart, vor allem nach einer langen Saison mit sehr wenigen Pausen“, erklärt Schnetzer, der sich nach einer guten Saison in der bet-at-home ICE Hockey League genauso wie der gebürtige Dornbirner Simeon Schwinger und Sam Antonitsch für die nationale Auswahl empfohlen hat.

Fotos: CDM/Blende47

Freie Tage genoßen

Nach der Saison ist vor der Saison und man stellt sich den üblichen Fragen wie: Was hätte besser laufen können? oder: Woran kann man im Sommer an sich arbeiten? Nach dem Saisonaus im Viertelfinale gegen den EC Red Bull Salzburg nahmen sich die Bulldogs-Cracks jedoch zunächst noch einmal Zeit für das Team. „Bis zur Abreise der Spieler haben wir sehr viel Zeit mit der Mannschaft verbracht und die freien Tage zusammen genoßen“, bestätigt Schnetzer das oft zitierte erfolgsversprechende Teamgefüge der Dornbirner.

Während die Bulldogs-Cracks bei der Saison-Zugabe Nationalteam ihr Schuhwerk schnüren, blicken sie natürlich auch mit einem Auge auf das ICE-Finale. Wenn der HCB Südtirol Alperia als Sieger der Regular Season auf den Herausforderer und amtierenden Champion EC-KAC trifft, prophezeit auch Schnetzer „ein spannendes Finale, das ins sechste oder siebte Spiel gegen wird“. Und in Sachen Finaltipp? Da liebäugelt der DEC-Verteidiger mit leichten Vorteilen für den HC Bozen.